Treuheim

Treuheim

Treuheim ist eine Gemeinde in den Silbernen Marschen, das erste Mal als Siedlung belegt vor mehr als 600 Jahren. Gelegen nordöstlich von Sundabar, westlich des Rauvin und nördlich des Redrun, an den Füßen der Rauvin Berge. Gegründet wurde es vermutlich von ein paar Überlebenden Menschen und Halbelfen nach dem Fall von MythDrannor.

Wie alle Bewohner der Wilden Grenze, den silbernen Marschen, sahen sich die Bewohner Angriffen und Übergriffen aus dem Pass in die Berge gegenüber. Im Süden konnten Sie einen Wall bewehren, der sie gut schützte.

Maraudierende Orks und Trolle kamen allerdings immer über die Berge. Also bauten die Bewohner in den Pass zwei Bauwerke:

- Den Orkbrander, einen Wachturm mit einem Meldefeuer der herannahende Feinde melden sollte
- Die Nordwacht. Ein kleine Festung um von hier den Feind aufhalten zu können und mit Patrouillen die Gegend zu sichern.

Im Jahre 882DR beschworen die Magier Ascalorns Dämonen um für sie zu kämpfen. Im Zuge zerstörten die Dämonen die Stadt und sie wurde zu Hellgate Keep. Im Zuge des folgendes Krieges wähnten auch die Orks unter Häuptling Elfenfurcht in den Rauvin Bergen eine Möglichkeit ihr Territorium nach Süden auszudehnen.

Die anmarschierende Armee wurde durch die nur schwach besetzte Besatzung des Orkbranders früh erkannt. In dem Wissen, das der Orkbrander fallen würde befahl er einem seiner Hauptleute, der Waldläuferin Uca, eine kleine Schar von Soldaten zur Nordwacht zu führen, und die Verteidigung zu organisieren. Er selbst hielt den Orkbrander einen ganzen Tag gegen die Übermacht.

Uca kämpfte den ganzen Tag mit ihrer Schar gegen Späher der und Vorhuten der Orks, die den Orkbrander umgangen hatten, in der Gewissheit, dass das Alarmfeuer des Orkbranders die Feste bereits gewarnt hatte und die Verteidigung begonnen hatte.

An der Nordwacht angekommen, wähnte Uca die Feste bereits in voller Verteidigung. Jedoch war nichts geschehen. Der Kommandant, ein Mann namens Balfour war der Meinung, dass es seit hunderten Jahren keinen Angriff gegeben hatte, die Zeiten seien ruhig und es müsse ein Versehen gewesen sein. Nicht einmal eine Späher hatte er entsandt.

Im Wissen, dass der Orkbrander mittlerweile gefallen sein musste, verlangte Uca, dass nun alle Maßnahmen getroffen werden müssten, um der heranrollenden Ork-Armee einhalten zu gebieten.

Balfour, als Kommandant war der Meinung, dass es dafür zu spät wäre und sich die Garnison nach Treuheim zurückziehen solle, in der Hoffnung den Pass zu halten. Uca war dazu nicht bereit und stellte fest, dass selbst wenn sie alleine gegen den Feind kämpfen müsse, die Nordwacht halten würde.

Es fanden sich 33 weitere die sich ihrem Willen anschlossen. Uca wusste, dass Treuheim Zeit erkauft werden musste und das nichts die Orks daran hindern könne die Nordwacht einfach zu belagern und zu umgehen.

So ließ sie 20 Krieger zurück, auf den Zinnen, um den Feind mit Pfeilen und Katapulten zu beschießen.

Sie selbst zog sich einen 500 Meter zurück, auf ein kleines Plateau um hier den Kampf zu kämpfen. Sie kämpften lange und hart und ihre Reihen hielten gegen die Vorhuten der Orks. Als jedoch die Hauptmacht der Orks antrat, schien jede Hoffnung verloren, denn alle Verteidiger hatten mindestens eine Verletzung die sie im Kampfe behinderte. Als die ersten Wellen der Orks über sie kamen stand nach einer Stunde nur noch Uca. In diesem Moment sprang sie auf einen Felsvorsprung und riß sich die Kleider vom Leibe.

Die Orks gröhlten und johlten. Sie schrie in die Mengen des Feindes, dass sie sich dem stärksten unter ihnen ergeben würde, willig seine Sklavin zu werden, wenn er sie im Kampf besiege. Natürlich konnte diese Herausforderung nur von Häuptling Elfenfurcht angenommen werden. So traten Beide in einen Wettstreit um Leben und Ehre. Der Ork, kräftiger und größer, durch Talismane beschützt, Uca schnell und flink wie ein Schatten, gestählt durch ihre Not.

Elfenfurcht war durch viele Kämpfe gegangen. Endlich obsiegte er und setzte den tötenden Stoß. Uca sank auf die Knie, den Tod bereits in den Augen, ihre letzte Kraft nehmend in einen letzten Schlag und durchbohrte mit diesen den bereits siegessicheren Elfenfurcht. So sank auch er auf die Knie, beide ihre Klingen im Leib des Anderen.

Die Orks, kurz unschlüssig wie sie weiter machen sollten, riefen die Schamanen zu ihrem Häuptling. Als diese Herankamen, ging Eisen, Feuer, Blitz und Eis aus dem Himmel und dem Pass auf die Armee herab.

Der Entsatz aus Treuheim schnellte über den Fels, begleitet von Fremden, die zu der Zeit in Treuheim ihr Lager hatten und die mächtige Magie in die Orks schleuderte.

Ihres Häuptlings beraubt, flohen die Orks zurück in die Berge. Ihre Schamanen riefen den Berg selbst herab, um den Pass durch die Berge für immer zu verschütten.

So baute Treuheim einen Tempel für das Opfer und die Treue. Ein Gräberfeld für die Toten und ein Tor in den Pass mit dem Heldenepos.

Treuheim

Ucas Treue Deichlast